Montag, 29. Februar 2016

Schloss Bruchsal | Allgemeines AM BEGINN DER SAISON 2016

Stabile Besucherzahlen, ein Jahresprogramm mit einem neuen Anziehungspunkt im Sommer und ein wegweisendes neues Angebot im Schlossgarten für Menschen, die an Demenz erkrankt sind: Die Staatlichen Schlösser und Gärten präsentieren mit Stolz die Pläne für das Jahr 2016 in Schloss Bruchsal.

Innovativ: Das Programm in Schloss und Schlossgarten in der Saison 2016

Stabile Besucherzahlen, ein Jahresprogramm mit einem neuen Anziehungspunkt im Sommer und ein wegweisendes neues Angebot im Schlossgarten für Menschen, die an Demenz erkrankt sind: Die Staatlichen Schlösser und Gärten präsentieren mit Stolz die Pläne für das Jahr 2016 in Schloss Bruchsal.

SOMMERLICHES LICHTERFEST IM AUGUST
Die „Welt der Gärten“ steht 2016 im Mittelpunkt der Aktivitäten der Staatlichen Schlösser und Gärten: So lautet der Titel des Themenjahres, das in den Schlössern und Klöstern des Landes mit ihren historischen Gärten bei vielen Veranstaltungen bestimmend sein wird. Neu im Programm 2016 ist ein Lichterfest im sommerlichen Schlossgarten. „Wir freuen uns, dass wir damit einen ganz besonderen Glanzpunkt im Jahresprogramm setzen können“, erklärt Geschäftsführer Andreas Falz von den Staatlichen Schlössern und Gärten. Für das Sommerfest konnten die Staatlichen Schlösser und Gärten den Veranstalter YellowConcerts gewinnen. „Die Agentur ist mit den besonderen Bedingungen im Umfeld eines historischen Monuments gut vertraut“, erklärt Andreas Falz. „YellowConcerts ist seit Jahren Kooperationspartner bei den großen Festen im Schwetzinger Schlossgarten.“ Das Lichterfest im Schlossgarten Bruchsal findet erstmals am 13. August statt.

INKLUSION ALS „WELT DER GÄRTEN“ UND EIN NEUES PROJEKT
Das Themenjahr „Welt der Gärten“ wird sich mit einem der ganz zentralen Anliegen der Staatlichen Schlösser und Gärten verbinden: der Inklusion. Ab April starten in Bruchsal erstmals Führungen für Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Der Schlossgarten von Bruchsal mit seinen Veränderungen in den Jahreszeiten, das sinnliche Erleben der grünenden und blühenden Pflanzen und dazu die schöne Rahmung durch das barocke Schloss: „Schloss Bruchsal dient den Staatlichen Schlössern und Gärten regelmäßig als ‚Laborschloss‘, um Erfahrungen mit neuentwickelten Formaten zu gewinnen. Nicht zuletzt deshalb ist es ein idealer Rahmen für dieses wegweisende Pilotprojekt“, sagt Michael Hörrmann, der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten.

BARRIEREFREIHEIT UND INKLUSION
Für die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg sei es eine zentrale Aufgabe, das historische Erbe des Landes für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen, erklärt Michael Hörrmann die Strategie. Schon länger sei die Palette der Besuchsangebote bunter und vielfältiger geworden: So finden etwa Familien und Kinder mit ihren besonderen Bedürfnissen längst viele passende Angebote. Für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen wird die Zugänglichkeit in den historischen Monumenten erleichtert – nicht immer einfach in denkmalgeschützten Bauwerken. Das Pilotprojekt mit den Führungen für an Demenz Erkrankte, das jetzt in den Schlossgärten von Bruchsal, Karlsruhe und Rastatt startet, ist etwas ganz Neues und ein Angebot, das deutschlandweit Vergleichbares sucht.

FÜHRUNG MIT POSITIVEN GEFÜHLEN IM SCHLOSSGARTEN
Wie kam es zu dem neuen Projekt? Das Themenjahr „Welt der Gärten“ war für die Staatlichen Schlösser und Gärten Anlass, über neue Führungsformate nachzudenken. Projektleiterin Dr. Karin Ehlers stieß auf zwei Referentinnen, die sich speziell mit den Bedürfnissen von an Demenz erkrankten Menschen befassten. Anne Schneider und Susanne Zedelius, beruflich erfahren in der Arbeit mit Demenzkranken, entwickelten die neue Führung. Die Leitgedanken erläutern die beiden Referentinnen so: „Durch die Struktur des Gartens soll Orientierung und Sicherheit vermittelt werden. Die jahreszeitlichen Eindrücke im Garten unterstützen die zeitliche Orientierung.“ Die Sinneseindrücke können Erinnerungen wecken und den Zugang zur eigenen Biografie erleichtern. Ziel sei es, den Demenzkranken und ihren Angehörigen die Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglichen. Bislang gibt es vergleichbare Angebote in wenigen Museen, etwa in Bremen, Frankfurt oder Zürich.

ERFOLGREICHES JAHR 2015 WIRKT WEITER IN 2016
Das zurückliegende Jahr war für die Staatlichen Schlösser und Gärten erfolgreich – insgesamt und auch für Schloss Bruchsal. Das Fazit konnte Geschäftsführer Michael Hörrmann ziehen. Die Gesamtbesucherzahlen stiegen um 8.4 % auf 101.481 – und die zeigen sich auch im Detail, etwa bei den Sonderführungen: 179 im Jahr 2015 stehen 146 im Vorjahr gegenüber. Beträchtliche Zunahmen gab es bei der DIGA-Gartenmesse 2015 – und die derzeit noch laufende Lego-Ausstellung ist so erfolgreich, dass sie nun um einen Monat verlängert werden konnte: bis zum 3. April.

SOMMERLICHES LICHTERFEST NEU IM PROGRAMM
Neben dem neuen Sommerfest am 13.August trifft man auch bewährte Größen im Jahresprogramm der Staatlichen Schlösser und Gärten für Schloss und Schlossgarten. Bereits zum 10. Mal gastiert die DIGA-Gartenmesse im Schlossgarten Bruchsal, in diesem Jahr vom 14. bis 16. Mai. Ebenfalls schon Tradition ist der „Schlosserlebnistag“ am 19. Juni, der 2016 unter dem Motto „Schloss-Spitzen“ steht. Im Juli bespielt die Badische Landesbühne beim Theatersommer Bruchsal den Schlossgarten (14.-24. Juli). Als Open-Air-Konzerte im Garten vor der barocken Residenz ist am 8. Juli SWR1 Pop und Poesie angekündigt und am 9. Juli der Pop-Altmeister Chris de Burgh.

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