Konzert & Theater
Termin: Freitag, 08.05.2026, 19:30
Asya Fateyeva (Saxofon)
Luise Enzian (Barockharfe)
Thor-Harald Johnsen (Laute)
Hoffnung meint Licht und Stärke; aber kann es vielleicht auch gefährlich sein, zu viel zu hoffen? Wie zerbrechlich werden wir, wenn wir die Hoffnung verlieren? Die preisgekrönte Saxophonistin Asya Fateyeva bringt zusammen mit der Harfenistin Luise Enzian und dem Lautenisten Thor-Harald Johnsen ein kunterbuntes Konzertprogramm aus der Barockzeit mit Werken rund um den hehren Begriff der Hoffnung nach Bruchsal. Darunter sind Sonaten von Giovanni Antonio Pandolfi und Arien von Barbara Strozzi, Orazio Michi dell’Arpa und Giovanni Felice Sances, welche die Fragen nach der Hoffnung auf unterschiedliche Weise interpretieren.
Doch Achtung: »Hoffnung, das ist ein gefährliches Ding!«, so singt es nicht nur die amerikanischen Singer-Songwriterin Lana del Rey, sondern so stellen es Dichtende, Schreibende und Kunstschaffende aller Genres seit der Antike fest. Was die Komponierenden jedoch nicht daran hindert, schönste Musik über dieses Thema zu schreiben. Die ungewöhnliche Kombination von Saxophon mit Barockharfe und Laute verspricht eine aufregende Klangreise in die affektgeladene Welt des Barock.
Programm:
Johann Paul von Westhoff: Imitazione delle Campane
Giovanni Antonio Pandolfi Mealli: Sonata Quarta « la Biancuccia »
Christophe Ballard: J’avois crû qu’en vous aimant
Giulio Caccini: Non ha’l ciel contanti lumi
Barbara Strozzi: Que si può fare
Lana del Rey: Hope is a dangerous thing for a woman like me to have
Thor-Harald Johnsen: Soundscapes
Giovanni Antonio Pandolfi Mealli: Sonata Seconda «la Cesta»
Orazio Michi dell’Arpa: Spera mi disse amore
Johann Philipp Krieger: Einsamkeit
Giovanni Felice Sances: Accenti queruli
Thomas Campion: Never weather beaten sail
John Dowland: Come, heavy sleep