Einzige geistliche Residenz am Oberrhein

Schloss Bruchsal

Vielseitiges Angebot

Ausstellungen

Den Folgen des Krieges ins Auge blicken, sich mit Musik beglücken lassen oder ein bisschen in die Steinzeit eintauchen – die Ausstellungen und Dokumentationsräume in Schloss Bruchsal haben ganz Unterschiedliches zu bieten.

Erneuerte Ausstellungsräume im Erdgeschoss von Schloss Bruchsal; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Arnim Weischer

Ausstellungsräume in Schloss Bruchsal.

Gebaut, zerstört, wiedererstanden

Der 1. März 1945 war ein Schicksalstag für Schloss Bruchsal – der Tag der Zerstörung. Wie sah die Schlossruine aus – und wie ging es danach mit ihr weiter? Darüber informiert die Dokumentation „Schloss Bruchsal – gebaut, zerstört, wiedererstanden“ im Erdgeschoss. Trümmerfunde erinnern an die zerstörte Innenausstattung. Außerdem sind hier künstlerische Handwerkstechniken des 18. Jahrhunderts anschaulich dokumentiert.

Skulptur eines Zwerges als Teil der Ausstellung im Lapidarium von Schloss Bruchsal; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Arnim Weischer

Originale Figur: Zwerg aus dem Garten.

Lapidarium

Erhaltene Steinfragmente des Schlosses und anderer Gebäude aus Bruchsal sind im Lapidarium untergebracht – es liegt im Untergeschoss des südlichen Verbindungsbaus und kann bei Sonderführungen besichtigt werden. Reste der plastischen Dekorationen zeugen von der Arbeit der Hofbildhauer: Wappen, Kapitelle und Stücke von Balustraden sind zu sehen, aber auch Putten und Zwerge aus dem Garten. Aus der Hofkirche haben sich ein Kapitell von der Fassade und der Kopf einer lebensgroßen Papstfigur erhalten.

Musikautomat „Tino Rossi“ der Pariser Firma Bodson, 1928, Exponat des Musikautomatenmuseums in Schloss Bruchsal; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Arnim Weischer

Orchestrion „Pneuma-Accordeon Jazz“, genannt „Tino Rossi“.

Deutsches Musikautomaten-Museum

Das Deutsche Musikautomaten-Museum präsentiert in Schloss Bruchsal auf drei Etagen eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen dieser Art. Zu sehen sind rund 500 Musikautomaten aus der Zeit vom 17. bis 21. Jahrhundert – und teilweise auch zu hören: Klaviere und Geigen, Drehorgeln, Musikuhren, Figurenautomaten. Eine der Legende nach für die Titanic vorgesehene Orgelgehört ebenso dazu wie ein selbstspielender Flügel aus dem Besitz Konrad Adenauers. Eine Klangreise in Salons, Jahrmärkte und Gaststätten früherer Zeiten!

Deutsches Musikautomaten-Museum

Teil der Ausstellung des Städtischen Museums Bruchsal in Schloss Bruchsal; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Julia Haseloff

Bruchsal von der Steinzeit bis heute.

Städtisches Museum Bruchsal

Einblick in die Geschichte des Raums Bruchsal von der Steinzeit bis heute gibt das Städtische Museum im dritten Obergeschoss von Schloss Bruchsal. Den Alltag vor 6000 Jahren macht eine Präsentation zur experimentellen Archäologie lebendig – ein beliebtes Thema gerade für Schulklassen. Schwerpunkte der Ausstellung sind auch die Revolution von 1848, der Strafvollzug in Bruchsal und natürlich die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg.

Städtisches Museum Bruchsal

TIPP

Sehen Sie sich im Obergeschoss des Musikautomaten-Museums die „Elefantenuhr“ an. Die prächtige Tischuhr, entstanden um 1760 in Paris, gehörte einst zum Inventar von Schloss Bruchsal. Ihr Zifferblatt wird getragen von der Figur eines Elefanten, das Musikwerk spielt acht verschiedene Tänze.

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