Museen in Schloss Bruchsal

Deutsches Musikautomaten-Museum
Außenstelle des Badischen Landesmuseums Karlsruhe

        

Phonoliszt-Violina im Deutschen Musikautomaten-Museum
Installation im Deutschen Musikautomaten-Museum

Ein bundesweit einzigartiges Museum kann auf drei Etagen des Schlosses entdeckt werden. Über 400 Musikautomaten erzählen von der 350-jährigen, bewegten Geschichte selbst spielender Instrumente. Geigen und Klaviere, kleine und große Orgeln, Musikuhren und Orchestrien, Drehorgeln und Musicboxen, Spieldosen und Figurenautomaten nehmen ihre Besucher mit auf eine Klangreise in die adligen und großbürgerlichen Salons, die Musikkneipen und Hinterhöfe, die Jahrmärkte und Kinosäle.

Einzelbesucher können einen Teil der Instrumente selbst zum Spielen bringen oder sich Tonbeispiele anhören. In den drei öffentlichen Führungen am Tag werden auch die Türen zu den besonders wertvollen Musikautomaten geöffnet, die Wunderwerke der Technik erklärt und zum Klingen gebracht. Angemeldete Gruppen sind jederzeit willkommen.

Führungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11.00, 14.00 und 15.30 Uhr

Weitere Informationen unter Deutsches Musikautomaten-Museum

    

Museum der Stadt Bruchsal

       

Installation im Städtischen Museum Bruchsal
Installation im Städtischen Museum Bruchsal

Das Städtische Museum, das im 3. Obergeschoss untergebracht ist, dokumentiert die Geschichte des Bruchsaler Raumes von der Steinzeit bis zur Gegenwart.

Die Ausstellung zeigt neben der Ur- und Frühgeschichte der Stadt, die Mineraliensammlung, Münzen und Medaillen Bruchsals sowie archäologische Funde von der Jungsteinzeit bis zum Mittelalter. Schwerpunkte der Ausstellung zur Stadtgeschichte sind die Geschichte des Strafvollzugs in Bruchsal von 1848 bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts und eine Dokumentation über die Zerstörung der Stadt am 1. März 1945 im Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs.

Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf dem Bereich der „Experimentellen Archäologie“. Durch Versuche und originalgetreue Nachbildungen steinzeitlicher Werkzeuge wird der Alltag vor 6.000 Jahren wieder lebendig – nicht nur für Kinder.

Steinäxte, Webstühle, Geräte aus Knochen und Holz lassen ahnen, wie vielfältig das Leben und wie schwer doch auch das Überleben für die Menschen in der Steinzeit gewesen sein muss.

Die Ergebnisse mehrerer Schulprojekte ergänzen und bereichern die Präsentation zum Themenschwerpunkt „Experimentelle Archäologie“.

Führungen durch die Ausstellung können mit der Museumsleitung jederzeit vereinbart werden.

Weitere Informationen unter Museum der Stadt Bruchsal

Weitere Informationen zu Bruchsal
 
 
Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook