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 Schloss Bruchsal

 

 


Noch heute ist das Stadtbild geprägt durch die Bauten, die Fürstbischof Damian Hugo von Schönborn errichten ließ, nachdem er 1720 die Residenz von Speyer nach Bruchsal verlegte. Der Schlossbau, die komplexe Gesamtanlage mit ihren zahlreichen Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäuden, steht ganz im Zeichen ihres kunstbeflissenen Bauherren, der wenn „nötig“ selbst in Planung und Bau mit eingriff. Mehrere Architekten wirkten beim Bau des spätbarocken Ensembles mit. Für den Mittelbau des Schlosses gewann man Balthasar Neumann, der auf der Suche nach einer Treppenhauslösung hier gänzlich neu plante und mit der einzigartigen, im Oval geführten Prunktreppe und den angrenzenden Festsälen einen Höhepunkt barocker Raumdisposition schuf. Der Zweite Weltkrieg brachte auch dem Bruchsaler Schloss weitgehende Zerstörung. Heute, nach Wiederaufbau und originalgetreuer Rekonstruktion, vermittelt die ehemalige Residenz wieder eine Vorstellung der ursprünglichen barocken Prachtentfaltung und glanzvollen Rokokoausgestaltung.

Parkmöglichkeiten: Auf umliegenden Park-plätzen 259 Stellplätze

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Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook