An allen Wänden leuchtend bunte Teppiche – es ist heute kaum noch vorstellbar, dass die repräsentativen Räume der Schlösser einmal so eingerichtet waren. Die geänderte Mode bannte im Laufe des 18. Jahrhunderts die frei hängenden Teppiche hinter rahmende Wandvertäfelungen oder ganz ins Magazin. Gemälde und Wandbespannungen kamen dazu, so dass die Wandteppiche nur noch als ein Bildelement unter vielen wirken.
Heute hängen Tapisserien meist abgedunkelt, um die lichtempfindlichen Farben zu schützen, manchmal ruhen sie sogar auf schrägen Flächen, um das alte Gewebe zu entlasten.